Freitag, 27. Februar 2015

Gastbeitrag bei Yushka: Schokoladen Birnen Torte mit Karamellguss und Mandelknusper




Hallo ihr Lieben,
vielen Dank liebe Yushka für deine Einladung! Diesen Post findet Ihr heute auch bei der lieben Yushka, denn dies ist mein Gastbeitrag bei Ihr heute :)
Wenn man schonmal so eine Einladung erhält, dachte ich, solls auch was Schönes geben! So oder so wollte ich endlich eine kleine Torte mit meiner neuen Backform (20cm ) backen. Und was passt besser als Schokolade und Birne?! Dazu Karamell und Knusper? Oh ja so sollte es sein!

Das Rezept für die Torte haben wir uns so selbst zusammen gebastelt, angelehnt an einen Tortenboden und Creme nach Dr. Oetker und einem Karamelrezept von Chefkoch..

Die Birnen habe ich von einer sehr lieben Freundin, Sie wohnt auf einem kleinen Hof im bergischen Land. Auf den Wiesen ringsrum stehen mehrere alte Birnenbäume. Diese Birnen nennen sie dort auch Mätesbirnen, da Sie erst mit dem Frost eine gewisse Süße erreichen, stehts fest und roh nahezu ungenießbar sind. Doch wenn man Sie einkocht schmecken Sie einfach wunderbar.

So hatten wir schon gemeinsam alle zusammen versucht so viele Birnen wie möglich einzukochen, das war herrlich! Eine andere Freudin hatte super Ideen und wir kochten verschiedene Versionen ein, mit Zimt und Nelken oder mit Rotwein.

Doch heute sollten ein paar Übergebliebene in meiner Torte landen!


Hier ein paar Bilder  und das Rezept findet Ihr hier bei Yushka 



























Sonntag, 22. Februar 2015

Grünes Curry mit roten Linsen und Lauch dazu Reisnudeln


In meinem Speiseplan häufen sich die Leguminosen und unsere Schublade im Vorratsschrank mit Bohnen Linsen etc. lässt sich almählich nicht mehr richtig öffnen
und schließen, es sind einfach zu viele verschiedene Sorten! Nein, man kann nicht 
genügend davon haben!!Ich könnte wirklich jeden Tag rote Linsen essen! Heute eines meiner Lieblingsrezepte, Grünes Curry. Ins Curry kann man einfach alles schnippeln 
was man so da hat. Klar die Komponenten sollten schon zueinander passen, aber so 
im großen und ganzen ist der Kreativität ja eigentlich keine Grenzen gesetzt.  Dieses 
Mal halt ein Leguminosen betontes Curry und wenn man die geringen 
Fischkomponenten aus der Currypaste in Klammern setzt ist das Gericht sogar vegan 
und soooo lecker! 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche 

Grünes Curry mit roten Linsen und
 Lauch dazu Reisnudeln

2 Knoblauchzehen
1 Stange Lauch 
1 große Tasse rote Linsen 
1/2 rote Paprika
1 Möhre
5 EL Kichererbsen aus der Dose
1/2 Liter Wasser
1/2 Dose Kokosmilch
2 EL Öl
Schwarzer Sesam
Kreuzkümmel 
1-2 EL grüne Currypaste
Pfeffer
Muskatnuss
Salz

Die Knoblauchzehen klein schneiden, den Lauch in dünne Streifen schneiden, und zusammen im Öl mit der Currypaste andünsten. Die roten Linsen kurz im Sieb 
waschen und dazu geben und mit andünsten. Nun kräftig würzen. Möhre klein 
schneiden und mit andünsten. Nun alles mit dem Wasser ablöschen. Und leicht 
köcheln lassen. Nach ca 10 min die klein geschnittene Paprika und die Kichererbsen dazugeben. Wenn die Linsen sämig werden die Kokosmilch unterrühren und alles nocheinmal kurz aufköcheln lassen. Noch einmal mit Salz und Gewürzen
abschmecken.
Die Nudeln im kochenden Salzwasser ca 3-4 min kochen. Mit schwarzem Sesam 
und frischem Basilikum garnieren.


Donnerstag, 19. Februar 2015

Saatensonne nach Ketex

Heute mal ein leckeres Mischbrot mit vielen Saaten und Haselnüssen.  Irgendwie wollte mein Roggensauerteig mal wieder nicht so richtig, so wie ich das wollte.. Aber es ist ein leckeres buntes Brot herausgekommen. Eigentlich hatte ich vor ein Brot nach Günter Weber aus seinem Buch zu backen aber da ich dann vergessen hatte das Quellstück anzusetzen musste eine Alternative her. So habe ich das Rezept nach Ketex ein wenig abgewandelt.



Freitag, 13. Februar 2015

Eiweißlupinenschrotbrot








 


Man muss ja alles mal ausprobiert haben um sich ein Urteil erlauben zu können. Oder manchmal reizt es einen einfach es auch mal zu probieren. So irgendwie ist es mir ergangen, bei dem Versuch ein Eiweißbrot zu backen. Warum sollte man ein Brot ohne Kohlehydrate backen? Kann man dieses Brot überhaupt noch Brot nennen? Das habe ich mich dann besonders gefragt als ich den Teig knetete, oder sah was da passiert in meinen Ofen nach 15 Min Backzeit.... Sprich ich dachte OH MEIN GOTT ES EXPLODIERT!!!!! Sowas hatte ich noch nie gesehen! Wirklich noch nie!! Das Brot kam schon an die Ofendecke nach sage und schreibe 15 Min! Ich musste es eine Stufe tiefer setzen. Soso... so funktioniert das also wenn man nur den Kleber vom Weizen verwendet, sprich reines Weizengluten. Ok um ehrlich zu sein ich wollte es wirklich direkt wissen, und habe das Brot aus nahezu reinem Eiweiß gebacken. War viellecht ein bisschen übertrieben aber Versuch macht klug, oder vielleicht ging die Wissenschaftlerin mit mir durch ;) das war so ein bisschen wie bei Quarks und Co... Dabei habe ich 250g reines Weizengluten als Basis verwendet, angelehnt an dieses Rezept. Da wir mal Lupinen von einem Biohof bestellt hatten, haben wir davon welche quellen lassen, dann 30 min kochen lassen und anschließend mit Schale im Mixer geschreddert. Davon habe ich ca 125 Gramm hinzugefügt. Ebenso Lupinenmehl vom selben Biohof. 
Also mein Fazit zu dem Brot: es ist irgendwie kurios! Ich musste erstmal ständig lachen, wie lustig es aussieht und dann der Geschmack einfach irgendwie interessant auf jeden Fall. Wenn man es frisch und ungetoastet isst, ist es gummrig aber lecker. Wenn man es getoastet isst, schmeckt es mir sogar sehr gut. Ich denke es sollte nicht als Brot tituliert werden, eher sowas wie Leckerschwamm! Vielleicht könnte man auch den Abwasch damit machen ;D In diesem Sinne sonnige Grüße 



Montag, 9. Februar 2015

Heut mal was Versautes: Crepetorte mit Schokolade und Preiselbeeren

Wenn man wieder zu einem leckeren Essen eingeladen wird, muss man sich ja auch mal revanchieren. Und zu den vielen Kalorien noch den krönenden Abschluss servieren, also wenn schon denn schon, oder?! 
Ja und da die Lernphase sowieso frustet, kann einem so ein kleines Stückchen Crepetorte eindeutig den Tag versüßen. Ich wünsche Euch eine schöne Woche und wenn es Euch auch nach einer kleinen Versautheit gelüstet, dann nur los so schwer ist es nicht :) 


Crepetorte mit Schokolade und Preiselbeeren

Crepeteig
3 Eier
125g Mehl
1 Prise Salz
Milch 
bis der Teig relativ flüssig war
50g Zucker

Füllung
350ml Milch 
1 Packet Schokoladenpudding
3 EL Nussnougatcreme

Preiselbeermarmelade

 Alle Zutaten für den Crepeteig zu einem glatten Teig verrühren, ganz am Ende die Milch unterrühren, soviel bis ein glatter relativ flüssiger Teig entstanden ist.
Daraus in einer kleinen Pfanne so viele dünne Crepes wie möglich backen.
Für die Füllung einen Pudding nach Anleitung zubereiten, mit nur weniger Milch und etwas mehr Zucker.
Diesen unter rühren erkalten lassen und die Nuss Nougatcreme unterrühren. 
Nun immer zwischen zwei Crepes Schokoladenfüllung  streichen und dann einmal Preiselbeermarmelade und so weiter.
Obendrauf Schokofüllung und darauf Preiselbeeren und fertig ist die Crepetorte  






Donnerstag, 29. Januar 2015

Nusszopf

Heute mal was simples ich mag es ja, wenn es einfach und gut ist.... So wie dieser Zopf. Viel zu selten bekommt man in einer Bäckerei solche Versautheiten.. meist spricht mich nicht mehr viel von dem an, was man noch so in der Ladentheke geboten bekommt... obwohl es doch eigentlich einfach ist?! Naja umso mehr habe ich den Elan einen eigenen Zopf zu backen :) Die Idee habe ich von hier. Danke für die tollen Videos..

Nusszopf

Teig
500g Mehl 
250ml Milch 
80g Zucker
20g Hefe
1 Prise Salz
1 Ei
 80g Butter

Füllung
 1 Ei
100g gemahlene Haselnüsse
100g gehackte Mandeln
3 EL Zucker
2 EL Kakaopulver dunkel
1 TL Zimt
ca 1/2- 1 Tasse Milch

Für den Teig die Milch lauwarm mit der Hefe verühren und die Butter leicht schmelzen und abkühlen lassen. Nun alle Zutaten verkneten bis ein glatter Teig entsteht.
Diesen zu einer runden Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca 30 min ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben außer die Milch. Die Milch nach und nach unterrühren so viel bis eine schreichfähige Masse entstanden ist.
 Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Quadrat ausrollen und die Nussmasse darauf verstreichen. Nun den Teig fein aufrollen.
Die Rolle nun auf ein Blech mit Backpapier legen und von der Mitte her einmal in der Länge durchschneiden. Die beiden Enden gegeneinander verdrehen und die Enden eindrehen. Nun die andere Hälfte genauso von der Mitter her der Länge durch einschneiden und die beiden Stränge gegeneinander eindrehen und die Enden unterdrehen.
Nun im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca 35 min backen.

Nach belieben einen Guss aus Puderzucker und dem Saft einer halben Zitrone über den noch warmen Zopf verstreichen.


 






Donnerstag, 15. Januar 2015

Ein Brot aus 3 Zutaten

 Im Sommer 2012 habe ich meinen ersten Sauerteig selbst hergestellt, es war ein Weizensauerteig und ein Roggensauerteig. Zwei Jahre lebte der Weizensauerteig und bis letzte Woche der Roggensauerteig. Doch dann hatte ich es leider hinbekommen, beide waren mir schlecht geworden. Ich hatte zu lange Pausen eingelegt... obwohl ich über 2 Jahre versuchte Sie zu hegen und zu pflegen... Naja jetzt musste ich definitiv ran und mir Neue heranzüchten. Diesmal aus reinem Biomehl ohne Glyphosate. Denn seitdem ich weiß, das es Gang und gebe ist in der konventionellen Landwirtschaft die Getreide am Ende ihrer Reifung mit Glyphosaten tot zu spritzen, und man nicht wirklich weiß was das so alles mit einem anstellt, wenn man es immer mit jeglicher Getreidemahlzeit zu sich nimmt.. Ökologische Landwirtschaft verzichtet auf solche Methoden und ich möchte versuchen diese zu unterstützen.

So hatte ich nun nach 5 Tagen meine 2 neuen Sauerteigkulturen aus Weizen und Roggenmehl und wollte mal Ihre Triebfähigkeit auf die Probe stelllen. Ein Brot aus drei simplen Zutaten. Mehl, Wasser und Salz. Ohne Hefe! Hier meine eigene erste Brotkreation.

Roggen Weizenmischbrot 50/50

250g Weizensauerteig
250g Roggensauerteig
200g Wasser
250g Bioweizenmehl 1050
250g Bioroggenmehl 1150
12g Salz

Alle Zutaten außer das Salz mit Knethaken ca 8 min zu einem glatten Teig verkneten. Dann das Salz hinzukneten und weitere 4 min kneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 2 Std ruhen lassen.
Nun ein Gehkörbchen gut bemehlen und den Teig darin abgedeckt weitere 2 Std gehen lassen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen.
Das Brot mit einer Tasse Wasser (auf den Backofenboden gießen) einschießen. Nach 10 min die Ofentüre für ca 40 sek weit öffnen und somit den Wasserdampf ablassen.
Nun auf 220° C herunter regulieren und für weitere 40 min backen. Die letzen 5 min mit leicht geöffneter Ofentüre zuende backen.