Sonntag, 26. April 2015

Saftiges Roggenschrotbrot





Saftiges Roggenschrotbrot nach Marlene

Sauerteig (16 - 18 Stunden)
180 g Roggenschrot grob
200 ml Wasser
20 g Anstellgut

Quellstück (3 -5 Stunden)
85 g Sonnenblumenkerne geröstet
40 g Leinsamen
100 g Wasser ca. 20°

Brühstück  (4 - 5 Stunden)
 130 g Roggenschrot  grob
10 g Salz
140 g Wasser heiß ca. 90°

Hauptteig

Sauerteig
Quellstück
Brühstück
140 g Roggenmehl 1150
20 g  Honig
5 g Hefe (mit ganz wenig lauwarmen Wasser anrühren)
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
15 Min. langsam kneten. Ca. 40 Min Teigruhe an einem warmen Ort abgedeckt.
Teig in eine gefettete Kastenform (1 kg) legen Teigoberfläche befeuchten und weitere 60 Min abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 240° auf ca. 190° fallend mit Schwaden backen.
Nach ca 10 Min. Ofentüre kurz öffnen und Schwaden ablassen.
Etwa 15 Min. vor Backende kann man das Brot aus der Form nehmen und ohne Form fertig backen.
Backzeit insgesamt ca. 60 Min 


















Donnerstag, 23. April 2015

Schweizer Wurzelbrot Nr. 2



Wie Ihr vielleicht wisst ist dies nicht mein erster Versuch ein Schweizer Wurzelbrot zu backen! Bereits zu Beginn meiner ersten Backversuche habe ich mich direkt an diesem durchaus nicht ganz einfachen Rezept versucht. Das Rezept hatte ich damals bei Lutz auf plötzblog.de gefunden.
Es fiel mir nicht leicht, der Teig war nicht so schön aufgegangen wie ich mir das gewünscht hatte ;) 

Nach ein paar Tagen in der Schweiz im schönen Engadin Mitte März, musste ich dieses Rezept erneut versuchen. Jeden Morgen gab es leckere Brötchen und Wurzelbrot von einem super Bäcker! Das hat mich mal wieder sehr inspiriert! Der Geschmack von diesen Brötchen und Broten  ist wirklich einmalig..! Mhhh wenn ich da grad an mein geschmiertes Brötchen für die Wanderpause denke, uuuuuuhhh das war sooo gut!! Also mein Brot kann da leider, ich bin ganz ehrlich nicht mithalten aber ich arbeite dran! ;) Und halte euch natürlich auf dem Laufenden..Bin aber sehr zufrieden mit meinem Ergenis :D  Hier der Link zu meinem ersten Versuch und dem Rezept.

 








 



Donnerstag, 2. April 2015

Kleiner Käsekuchen mit Mohnklecksen



















































 
Wenn es draußen nur noch regnen will, muss es wenigstens drinnen sonnig sein ;)
Dafür haben wir uns diesen kleinen Käsekuchen gebastelt, dazu gesellten sich paar 
Kleckse Mohn ( da wir leider nicht mehr hatten!) Diese haben aber wunderbar darin geschmeckt! Dazu haben wir gefrorene Erdbeeren püriert, danach ist jede miese 
Wetterlage egal, versprochen! 
Euch allen schöne, erholsame Ostertage mit den Liebsten! 



Kleiner Käsekuchen mit Mohnklecksen

für eine Springform 16-18cm

Teig
75g Mehl
1/4 TL Backpulver
35g Zucker
1/2 Ei
salz
35g Butter

Füllung
250g Quark 20% Fett
300g Magerquark
1/2 Tasse Zucker
1/2 Tasse Öl
1 1/2 Eier
1 TL Zitronensaft
1/2 Päckchen Puddingpulver Vanille
150 ml Milch

Mohnkleckse
50 g Mohn gemahlen oder (selber im Mörser stampfen)
100 ml Milch 
2 EL Puddingpulver Vanille
2 EL Zucker

Für den Teig die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und die kleine gefettete Springform damit auslegen und einen Rand auslegen.
Für die Füllung alle Zutaten gut verrühren und in die Springform auf den Teig geben.
Für die Mohnkleckse, die Milch zusammen mit dem gemahlenen oder gequetschten
 Mohn aufkochen. Vorher 2 EL von der kalten Milch in einer Tasse mit dem 
Puddingpulver und dem Zucker glattrühren. Wenn der Mohn ca 10 min geköchelt hat 
nun das Puddinggemisch unterrühren. Die Mohnmasse in Klecksen und Streifen in und
auf der Quarkmasse verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca 45 min backen.

Besonders gut schmeckt es ein paar gefrorene Erdbeeren mit ein wenig Zucker 
zu pürrieren und dazu zu servieren. 

 







Freitag, 27. Februar 2015

Gastbeitrag bei Yushka: Schokoladen Birnen Torte mit Karamellguss und Mandelknusper




Hallo ihr Lieben,
vielen Dank liebe Yushka für deine Einladung! Diesen Post findet Ihr heute auch bei der lieben Yushka, denn dies ist mein Gastbeitrag bei Ihr heute :)
Wenn man schonmal so eine Einladung erhält, dachte ich, solls auch was Schönes geben! So oder so wollte ich endlich eine kleine Torte mit meiner neuen Backform (20cm ) backen. Und was passt besser als Schokolade und Birne?! Dazu Karamell und Knusper? Oh ja so sollte es sein!

Das Rezept für die Torte haben wir uns so selbst zusammen gebastelt, angelehnt an einen Tortenboden und Creme nach Dr. Oetker und einem Karamelrezept von Chefkoch..

Die Birnen habe ich von einer sehr lieben Freundin, Sie wohnt auf einem kleinen Hof im bergischen Land. Auf den Wiesen ringsrum stehen mehrere alte Birnenbäume. Diese Birnen nennen sie dort auch Mätesbirnen, da Sie erst mit dem Frost eine gewisse Süße erreichen, stehts fest und roh nahezu ungenießbar sind. Doch wenn man Sie einkocht schmecken Sie einfach wunderbar.

So hatten wir schon gemeinsam alle zusammen versucht so viele Birnen wie möglich einzukochen, das war herrlich! Eine andere Freudin hatte super Ideen und wir kochten verschiedene Versionen ein, mit Zimt und Nelken oder mit Rotwein.

Doch heute sollten ein paar Übergebliebene in meiner Torte landen!


Hier ein paar Bilder  und das Rezept findet Ihr hier bei Yushka 



























Sonntag, 22. Februar 2015

Grünes Curry mit roten Linsen und Lauch dazu Reisnudeln


In meinem Speiseplan häufen sich die Leguminosen und unsere Schublade im Vorratsschrank mit Bohnen Linsen etc. lässt sich almählich nicht mehr richtig öffnen
und schließen, es sind einfach zu viele verschiedene Sorten! Nein, man kann nicht 
genügend davon haben!!Ich könnte wirklich jeden Tag rote Linsen essen! Heute eines meiner Lieblingsrezepte, Grünes Curry. Ins Curry kann man einfach alles schnippeln 
was man so da hat. Klar die Komponenten sollten schon zueinander passen, aber so 
im großen und ganzen ist der Kreativität ja eigentlich keine Grenzen gesetzt.  Dieses 
Mal halt ein Leguminosen betontes Curry und wenn man die geringen 
Fischkomponenten aus der Currypaste in Klammern setzt ist das Gericht sogar vegan 
und soooo lecker! 
Ich wünsche Euch eine schöne Woche 

Grünes Curry mit roten Linsen und
 Lauch dazu Reisnudeln

2 Knoblauchzehen
1 Stange Lauch 
1 große Tasse rote Linsen 
1/2 rote Paprika
1 Möhre
5 EL Kichererbsen aus der Dose
1/2 Liter Wasser
1/2 Dose Kokosmilch
2 EL Öl
Schwarzer Sesam
Kreuzkümmel 
1-2 EL grüne Currypaste
Pfeffer
Muskatnuss
Salz

Die Knoblauchzehen klein schneiden, den Lauch in dünne Streifen schneiden, und zusammen im Öl mit der Currypaste andünsten. Die roten Linsen kurz im Sieb 
waschen und dazu geben und mit andünsten. Nun kräftig würzen. Möhre klein 
schneiden und mit andünsten. Nun alles mit dem Wasser ablöschen. Und leicht 
köcheln lassen. Nach ca 10 min die klein geschnittene Paprika und die Kichererbsen dazugeben. Wenn die Linsen sämig werden die Kokosmilch unterrühren und alles nocheinmal kurz aufköcheln lassen. Noch einmal mit Salz und Gewürzen
abschmecken.
Die Nudeln im kochenden Salzwasser ca 3-4 min kochen. Mit schwarzem Sesam 
und frischem Basilikum garnieren.


Donnerstag, 19. Februar 2015

Saatensonne nach Ketex

Heute mal ein leckeres Mischbrot mit vielen Saaten und Haselnüssen.  Irgendwie wollte mein Roggensauerteig mal wieder nicht so richtig, so wie ich das wollte.. Aber es ist ein leckeres buntes Brot herausgekommen. Eigentlich hatte ich vor ein Brot nach Günter Weber aus seinem Buch zu backen aber da ich dann vergessen hatte das Quellstück anzusetzen musste eine Alternative her. So habe ich das Rezept nach Ketex ein wenig abgewandelt.



Freitag, 13. Februar 2015

Eiweißlupinenschrotbrot








 


Man muss ja alles mal ausprobiert haben um sich ein Urteil erlauben zu können. Oder manchmal reizt es einen einfach es auch mal zu probieren. So irgendwie ist es mir ergangen, bei dem Versuch ein Eiweißbrot zu backen. Warum sollte man ein Brot ohne Kohlehydrate backen? Kann man dieses Brot überhaupt noch Brot nennen? Das habe ich mich dann besonders gefragt als ich den Teig knetete, oder sah was da passiert in meinen Ofen nach 15 Min Backzeit.... Sprich ich dachte OH MEIN GOTT ES EXPLODIERT!!!!! Sowas hatte ich noch nie gesehen! Wirklich noch nie!! Das Brot kam schon an die Ofendecke nach sage und schreibe 15 Min! Ich musste es eine Stufe tiefer setzen. Soso... so funktioniert das also wenn man nur den Kleber vom Weizen verwendet, sprich reines Weizengluten. Ok um ehrlich zu sein ich wollte es wirklich direkt wissen, und habe das Brot aus nahezu reinem Eiweiß gebacken. War viellecht ein bisschen übertrieben aber Versuch macht klug, oder vielleicht ging die Wissenschaftlerin mit mir durch ;) das war so ein bisschen wie bei Quarks und Co... Dabei habe ich 250g reines Weizengluten als Basis verwendet, angelehnt an dieses Rezept. Da wir mal Lupinen von einem Biohof bestellt hatten, haben wir davon welche quellen lassen, dann 30 min kochen lassen und anschließend mit Schale im Mixer geschreddert. Davon habe ich ca 125 Gramm hinzugefügt. Ebenso Lupinenmehl vom selben Biohof. 
Also mein Fazit zu dem Brot: es ist irgendwie kurios! Ich musste erstmal ständig lachen, wie lustig es aussieht und dann der Geschmack einfach irgendwie interessant auf jeden Fall. Wenn man es frisch und ungetoastet isst, ist es gummrig aber lecker. Wenn man es getoastet isst, schmeckt es mir sogar sehr gut. Ich denke es sollte nicht als Brot tituliert werden, eher sowas wie Leckerschwamm! Vielleicht könnte man auch den Abwasch damit machen ;D In diesem Sinne sonnige Grüße